nachdenkliches

 

Du hast in meine Augen gesehen, da war es schon um dich geschehen,du hast mich mit nach Hause genommen, ich bin ganz neugierig mitgekommen.Du hast mich stolz spazieren geführt, die Bewunderung der Passanten gespürt.Du hast mit mir getobt und gespielt, und dich eine Weile glücklich gefühlt.Dann hab ich auf den Teppich gemacht, da hast du nicht mehr so freudig gelacht.Dann mußt du fort, ich weiß nicht wohin, ich hab nur gespürt, wie lästig ich bin.Dann wurde ich größer, dir fehlte die Zeit, ich wollte zwar brav sein, doch bald gab es Streit.Dann hab ich vor Frust die Möbel zerkaut, daß war dir zuviel, und du wurdest laut.Du hast von Erziehung und Härte gesprochen, und ich habe deinen Zorn gerochen.Du hast mich verbannt aus deinem Haus, aus dem Zwinger kam ich nur noch selten raus.Du hast mir Futter und Wasser gegeben und gedacht, daß sei genug für mein Leben.Du hast ein neues Spielzeug gefunden - hattest die Nase voll von uns Hunden.Dann wurde ich krank, lag einsam im Stroh. Ich dachte, mein Herz wird nie wieder froh.Dann hast du bei mir nicht mehr sauber gemacht, mir nur noch meinen Fressnapf gebracht.Dann hab ich gewußt, bald ist es vorbei. Denn niemand hört meinen stummen Schrei!Dann ging ich hinüber, weit von dir fort, an einen neuen besseren Ort.Es bleibt nur ein trauriger Blick zurück. Soviel Leid für ein klein wenig Glück???Ich frage dich, warum liebtest du mich? Ich war doch nur ein Spielzeug für dich!Du hast mich gewollt, du hast mich bekommen! Du hast mir mein ganzes Leben genommen!Warum liebtest du mich? Hast mich niemals begriffen! Hast auf all meine Gefühle gepfiffen!Dein Herz ist kalt, wird niemals warm. Bei all dem Spielzeug - bist du arm!!!

 

                    

Der letzte Gang!                                                                       
Bin ich dereinst gebrechlich und schwach                           
und quälende Pein hält mich wach,                                         
-Was Du dann tun mußt-                                                            
tu es allein. Die letzte Schlacht wird verloren sein.                 
Das du sehr traurig, verstehe ich wohl.                                    
Deine Hand vor Kummer nicht zögern soll.                              
An diesem Tag -mehr als jemals geschehen-                           
Muß deine Freundschaft das Schwerste bestehen.                
Wir lebten in Jahren voll Glück. Furcht vor dem Muß?
Es gibt kein Zurück!
Du möchtest doch nicht, daß ich leide dabei.
Drum gib, wenn die Zeit kommt, bitte mich frei!
Begleite mich dahin, wohin ich gehen muß!
Nur-bitte bleibe bei mir, bis zum Schluß!
Und halte mich fest und red mir gut zu,
bis meine Augen kommen zur Ruh.
Mit der Zeit -bin ich sicher- wirst du es wissen,
es war deine Liebe, die du mir erwiesen.
Vertrauendes Wedeln ein letztes Mal.
Du hast mich befreit von Schmerzen und Qual.
Und gräme dich nicht, wenn du es einst bist,
der Herr dieser schweren Entscheidung ist.
Wir waren beide so innig vereint.
Es soll nicht sein, daß dein Herz um mich weint.



Meine kleine Matschemaus!
Das dreckigste Tier auf Erden
sollte einst das Wildschwein werden.
Doch ups, das ging daneben,
denn mein Hund begann zu leben.
Schlammige Pfoten, schmutziges Fell,
die Fliesen sind dunkel - sie waren mal hell.
Die Kleidung stets ganz originell,
beklebt mit Hundis Winterfell.
Das Sofa hübsch mit Haar gemustert,
war es doch einst uni und duster.
Nach dem Spaziergang - ei der Daus,
sieht er wie ein Ferkel aus.
Und aus dem Fell des Matsches Rest
klebt nun auf dem Teppich fest.
Der Dreck bestimmt mein ganzes Leben,
was würd ich für ein bisschen Sauberkeit geben!
Doch wenn er dann zum Schmusen kommt,
mag ich ihn wieder ganz prompt.
Trotz Dreck und Staub im Haus
mag ich meine Matschemaus!

Mit einem Jahr...
Mit einem Jahr kamst du zu uns ins Sauerland
warst groß, stark und verdammt dominant,
wolltest sofort das Kommando übernehmen,
doch "mein Kleiner"....es ging daneben!! 

Du stelltest uns auf eine harte Probe,
doch "Gott gelobe",
wir haben`s geschafft
und haben dir doch noch Manieren beigebracht.

Du mein "kleiner Schmusebär",
es kommt mir vor, als ob es gestern gewesen wär,
daß du zu uns gekommen
und endlich hast dein Leben begonnen.

Endlich konntest du toben, spielen, rennen,
da gab es kein verpennen
und stand dir auch mal einer im Weg,
wurd er einfach "weggeweht".

Sogar die Kühe auf den Weiden,
konntest du nicht meiden,
war deine Neugier erst geweckt,
gingst du doch durch jeden Dreck.

Deine Freude am Leben,
hat uns immer Hoffnung gegeben
und gibt sie uns auch weiterhin,
du mein kleiner "Harlekin".



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 




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